Samstag, 4. September 2010
 

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Winterrose PDF Drucken E-Mail

1. Unter Wasser

2. Auf der Wiese

3. Abend in Korgosok

4. Polarkreis

5. Winterrose

6. Gourmetabend

7. Pliska

8. Die Geschichte vom namenlosen Schwan

9. Tanz der Barbaren im Donaudelta

10. Lösemittelfrei

11. Eis & Kalt

12. Blödsinn

13. Liberté 2

14. Voces Computatri

+ hdt

Harald Justin in Jazzzeit, Ausgabe Jänner/Februar

"Dreizehn volksliedhafte, selbstkomponierte Melodien, im Spannungsfeld zwischen Tango, Blues, Jazz, Rock und osteuropäischen Musiktraditionen, trägt er, bis auf eine Ausnahme, solo vor. Die gekonnte Auslotung der Dynamiken seines Instrumentes lässt aufhorchen. Wo soviel ist, kann noch mehr kommen. Vor allem in Kompositionen mit Titeln wie „Auf der Wiese“ oder „Gourmetabend“ offenbart sich sein Sinn fürs Melodische, der dieses Album zu einem Hörspaß macht."

 

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Es war 2001, als Mama und ich in einem Gastgarten eines Gasthauses saßen – in welchem ich übrigens sieben Jahre später mein erstes Konzert in Oberösterreich haben sollte - und sie mir folgende Frage stellte: „Welches Instrument willst du denn lernen – Gitarre oder Akkordeon?“ Obwohl ich bereits eine Kindergitarre geschenkt bekommen hatte, entschied ich mich bewusst oder unbewusst für das Akkordeon – was im Nachhinein gesehen eine gute Wahl gewesen war…Es war 2002, als ich im Wohnzimmer auf einem Sessel sitzend wieder mal meine Klimpereien zum Besten gab – normalerweise gefiel meinen Eltern das gar nicht, aber dieses Mal schien es anders zu sein. „Spiel das noch mal!“, wurde ich aufgefordert und eine Stunde später war mithilfe meiner Mutter mein erstes Stück „Auf dem Eiffelturm“ aufgeschrieben. Bei meiner damaligen Akkordeonlehrerin Elfriede Wall – der ich den Eiffelturm wenig später vorspielen durfte– bekam ich alle Freiheiten und durfte das Stück beim ersten Vorspielabend uraufführen. Irgendwie war ich nach dem „Erfolg“ irrsinnig angestachelt, etwas Weiteres zu schaffen und ein Jahr später hatte ich eine ganze Musikkassette vollkomponiert. Als ich dann 2004 den Bericht in der Zeitung las, es würde bald Kompositionsunterricht in der Steyrer Musikschule bei einem gewissen Martin Fiala angeboten werden, ließ ich diese Gelegenheit natürlich nicht aus…Es war 2008, als sich immer wieder ein Thema aufdrängte, eine Studio CD aufzunehmen und auch zu veröffentlichen. Zu diesem Entschluss war ich – aber zuvor eigentlich eher die Familie – nach den erfolgreichen Konzerten in Wien und Steyr im Jahr 2007 und 2008 gekommen. Anfangs war ich natürlich noch zögerlich, ob ich das auch schaffen würde – aber nach den ersten vier überaus erfreulichen Aufnahmestunden bei Werner Edlauer war auch ich von der Idee fix überzeugt…Es ist jetzt, wenn ich meine erste CD „Winterrose“ in der Hand halte – ein Produkt von jahrelangem Klimpern und oft stundenlangem Üben; und jahrelang sage ich bewusst, denn zum Beispiel „Blödsinn“ fand sich schon 2002 auf meiner zuvor erwähnten Musikkassette. „Winterrose“ ist aber natürlich auch ein Produkt aus jahrelangem Interessieren für die verschiedensten Musikstile, die ich – von slawischer Folklore bis Segmenten aus dem Jazz – hoffentlich merkbar mit meinen Kompositionen verbunden habe.  

Mein Dank gilt allen ehemaligen und jetzigen Lehrern von mir –Elfriede Wall, Martin L. Fiala, Prof. Alfred Melichar, Prof. Gottfried Hemetsberger- und Vorbildern – darunter Otto Lechner, Kimmo Pohjonen und Co – dem Akkordeonorchester der LMS Enns/Kronstorf/St. Florian und natürlich meinen Eltern, die mich immer nach Linz kutschieren.

 

 
 
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